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XRP ETFs in Warteschleife: SEC-Prüfungen und zukünftige Entwicklungen

XRP ETFs in Warteschleife: SEC-Prüfungen und zukünftige Entwicklungen

Published:
2025-08-01 15:38:21
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Die US-Börsenaufsicht SEC prüft derzeit mehrere Anträge für XRP-basierte Exchange-Traded Funds (ETFs), wobei endgültige Entscheidungen bis Oktober 2025 erwartet werden. Kanada hat bereits im Juni 2025 mehrere XRP-ETFs eingeführt, während die USA in dieser Hinsicht hinterherhinken. Der Proshares Ultra XRP ETF bleibt der einzige in den USA zugelassene Fonds. Der aktuelle XRP-Preis liegt bei 3,00130000 USDT. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die eingereichten Anträge und was als nächstes zu erwarten ist.

Vollständige Liste der XRP-ETFs, die auf die Genehmigung der SEC warten: Daten, Einreichungen und was als Nächstes kommt

Die U.S. Securities and Exchange Commission überprüft mehrere Anträge für XRP-basierte Exchange-Traded Funds, wobei endgültige Entscheidungen bis Oktober 2025 erwartet werden. Kanada hat bereits im Juni 2025 mehrere XRP-ETFs eingeführt, während die USA hinterherhinken. Der ProShares Ultra XRP ETF bleibt der einzige in den USA zugelassene Fonds und bietet gehebelte und inverse Strategien.

Grayscale, 21Shares und Bitwise gehören zu den Unternehmen, die um eine Zulassung kämpfen. Grayscales Antrag auf Umwandlung seines XRP Trust in einen ETF steht vor einer wichtigen Frist am 18. Oktober. Der Vorschlag von 21Shares, der im November 2024 eingereicht wurde, wird bis zum 19. Oktober entschieden. Die Richtlinien der SEC verlangen mindestens sechs Monate Futures-Handel auf Plattformen wie Coinbase's Derivatebörse für die Zulassung.

XRP-Unterstützer drängen SEC auf beschleunigte Beilegung des Ripple-Falls während der Einführung von 'Project Crypto'

Die neu angekündigte Initiative 'Project Crypto' der SEC, die darauf abzielt, Wertpapierregulierungen für den Handel mit digitalen Vermögenswerten zu modernisieren, hat die Forderungen von XRP-Befürwortern nach einer Lösung des langwierigen Rechtsstreits mit Ripple verstärkt. Die Vorstellung des Rahmens durch Vorsitzenden Paul Atkins am 31. Juli – der die Regeln für den Kryptomarkt klären soll – fällt mit einer kritischen Frist für den Statusbericht der Behörde zum Fall im August 2025 zusammen.

Ripples jüngste Zahlung einer Strafe in Höhe von 125 Millionen US-Dollar und der Verzicht auf eine Kreuzberufung im Juni haben den Schwung in Richtung einer Einigung gelenkt. Branchenbeobachter warten nun auf eine Abstimmung der SEC-Kommissare, die das wegweisende Urteil von Richter Torres formalisieren könnte: XRP-Transaktionen auf öffentlichen Börsen stellen keine Wertpapierangebote dar. Das Ergebnis könnte die Entschlossenheit der SEC testen, Innovationen durch Project Crypto zu fördern und gleichzeitig alte Durchsetzungsmaßnahmen zu behandeln.

Ripple CTO klärt auf: Kraken's XRP-Delisting wurde durch rechtliche Bedenken veranlasst, nicht durch persönliche Vorurteile

David Schwartz, Chief Technology Officer von Ripple, hat sich in die Spekulationen über die Haltung von Kraken-Mitgründer Jesse Powell gegenüber XRP eingeschaltet. Entgegen der Behauptungen, dass Powell eine Abneigung gegen den digitalen Vermögenswert hegte, betont Schwartz, dass die Entscheidung zur Delisting auf regulatorische Unsicherheiten zurückzuführen Sei und nicht auf persönliche Gefühle.

Die Diskussion entstand aus einer beiläufigen Twitter-Umfrage über Ripples potenziellen Börsengang, bevor sie in Anschuldigungen über Powells angebliche Abneigung gegen XRP abglitt. Schwartz widersprach diesen Behauptungen und betonte, dass Akteure der Krypto-Branche routinemäßig komplexe rechtliche Rahmenbedingungen bewältigen, die ihre Geschäftsentscheidungen beeinflussen.

Krakens historische Position zu XRP spiegelt die breiteren Herausforderungen der Branche wider, da Börsen Innovation mit Compliance in Einklang bringen müssen. Powell hat stets regulatorische Unklarheiten als Hauptfaktor für Börsenrichtlinien angeführt, eine Haltung, die durch Schwartzs Kommentare nun bestätigt wird.

Ripple CTO spricht über geringes On-Chain-XRP-Volumen trotz Bankenpartnerschaften

David Schwartz, Chief Technology Officer von Ripple, reagierte auf kritische Fragen zum überraschend niedrigen On-Chain-Transaktionsvolumen von XRP trotz der über 300 Bankenpartnerschaften des Unternehmens. "Institutionen haben historisch gesehen Off-Chain-Lösungen für digitale Assets bevorzugt", räumte Schwartz ein und führte die langsame Akzeptanz auf regulatorische Komplexitäten und Risikoaversion zurück.

Der CTO gab sogar zu, dass selbst Ripple bei der Nutzung seines eigenen XRP Ledger DEX für Zahlungen aufgrund von Compliance-Bedenken Einschränkungen hat. "Wir können kein Risiko mit Terror-verdächtigen Liquiditätsanbietern eingehen", erklärte Schwartz und unterstrich damit die Spannung zwischen Dezentralisierung und institutionellen Anforderungen. Dieses Eingeständnis verdeutlicht die Herausforderungen bei der Verbindung traditioneller Finanzsysteme mit Blockchain-Lösungen.

Marktbeobachter weisen auf das Paradox hin: XRP wurde speziell als Brückenwährung für grenzüberschreitende Zahlungen entwickelt, doch dreizehn Jahre nach dem Start bleibt seine On-Chain-Nutzung weit unter den Möglichkeiten. Schwartz bleibt optimistisch, was die schrittweise Akzeptanz durch Institutionen betrifft, da die Vorteile der Blockchain klarer werden, räumt jedoch ein, dass der Fortschritt "sehr langsam" ist.

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